Zeig, was du gemacht hast – statt nur zu behaupten, was du kannst.
"Portfolio" klingt schnell nach Grafikdesigner oder Fotograf, der seine Arbeiten präsentiert. Aber im Kern ist ein Portfolio-Eintrag etwas Universelleres: ein abgeschlossenes Projekt, kurz beschrieben, mit Bildern belegt. Und genau dieses Prinzip lässt sich auf weit mehr Berufe und Projekte anwenden, als man auf den ersten Blick denkt.
Der Grund, warum das funktioniert, ist einfach: Menschen glauben Behauptungen selten sofort, aber sie glauben Beweisen. "Ich baue gute Websites" ist eine Behauptung. Drei fertige, funktionierende Websites mit Screenshot und Link sind ein Beweis. Genau diesen Unterschied macht ein gut gepflegtes Portfolio aus – egal in welcher Branche.
Wo sich das Portfolio-Modul überall einsetzen lässt
Ein paar Beispiele, die über das klassische Kreativ-Portfolio hinausgehen:
- Webentwickler und Agenturen – fertige Kundenprojekte mit Screenshot und Link zur Live-Seite, genau wie im Beispiel oben mit PlaCeMS selbst, Genessa Homes und RHPS-Berlin.
- Handwerker – abgeschlossene Renovierungen, Umbauten oder Möbelstücke, mit Vorher-Nachher-Bildern als überzeugendstem Verkaufsargument überhaupt.
- Architekten und Innenarchitekten – realisierte Bauprojekte, nach Baujahr oder Kategorie sortiert.
- Eventplaner und Caterer – vergangene Hochzeiten, Firmenfeiern oder Veranstaltungen, mit Bildern, die mehr sagen als jede Beschreibung.
- Berater und Agenturen – Fallstudien statt reiner Referenzlisten: Was war die Aufgabe, was wurde daraus?
- Künstler und Musiker – abgeschlossene Werkreihen, Alben oder vergangene Auftritte.
- Vereine und gemeinnützige Projekte – durchgeführte Aktionen oder Projekte, transparent dokumentiert für Mitglieder und Unterstützer.
Das gemeinsame Muster: Es geht nicht um laufende Angebote wie im Shop, sondern um Nachweise – abgeschlossene Arbeit, die für sich selbst spricht. Genau deshalb passt das Portfolio-Modul oft besser zu "Ich habe das schon gemacht" als der Shop, der eher für "Das kannst du bei mir kaufen" gedacht ist.
Was jeder Eintrag mitbringt
Pro Projekt trägst du einen Titel ein, eine Beschreibung – DE und EN parallel, wie überall in PlaCeMS –, bis zu sechs Fotos per Drag & Drop, und optional einen Link, etwa zur Live-Website oder einer externen Referenz. Die Reihenfolge der Projekte legst du selbst fest, sodass dein bestes oder aktuellstes Projekt immer zuerst erscheint.
Für jeden einzelnen Eintrag lässt sich außerdem eigenes SEO hinterlegen – Page Title und Meta Description separat für Deutsch und Englisch. Bleiben die Felder leer, generiert PlaCeMS automatisch sinnvolle Werte aus Titel und Text, du musst also nicht bei jedem Projekt von Hand nacharbeiten – dafür ist allerdings das AI-Prompts-Modul nötig, das diese Texte im Hintergrund erstellt. Ist es nicht installiert, trägst du Titel und Beschreibung wie gewohnt von Hand ein.
Eine Übersicht, die für sich selbst spricht
Auf der öffentlichen Portfolio-Seite erscheinen alle Projekte übersichtlich untereinander, mit einem frei editierbaren Einleitungstext obendrüber – ebenfalls zweisprachig. Jedes Projekt zeigt sein Titelbild, eine kurze Textvorschau und die Anzahl hinterlegter Fotos, bevor Besucher tiefer einsteigen.
Ob ein Projekt öffentlich sichtbar sein soll oder nicht, entscheidest du pro Eintrag – praktisch, wenn ein Kundenprojekt etwa erst nach dessen offiziellem Launch gezeigt werden darf.
Nur wenn du es brauchst
Wie jedes PlaCeMS-Modul ist auch das Portfolio-Modul komplett optional. Hast du keine abgeschlossenen Projekte zu zeigen, bleibt es einfach ungenutzt im Hintergrund.
Ob Website, Umbau, Hochzeit oder Kunstwerk – wenn es ein abgeschlossenes Projekt ist, das für sich selbst sprechen soll, ist das Portfolio-Modul der richtige Ort dafür.
